Cyberversicherung –
Weil Hackerangriffe kein Einzelfall mehr sind

Ransomware, Datenschutzverletzungen, Phishing, IT-Ausfälle: Cyberangriffe treffen Unternehmen jeder Größe und Branche. Die AXA FirmenFlex Cyberversicherung schützt vor den finanziellen Folgen, stellt Soforttilfe rund um die Uhr bereit und hilft dabei, den Betrieb schnell wiederherzustellen.

Was ist eine Cyberversicherung, und warum ist sie für jedes Unternehmen relevant?

Cyberangriffe sind längst kein Problem mehr, das nur Großunternehmen betrifft. Gerade kleine und mittelständische Betriebe geraten zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen. Ein erfolgreicher Angriff kann den Geschäftsbetrieb unterbrechen, sensible Daten gefährden und hohe Kosten verursachen.

Die AXA FirmenFlex Cyberversicherung unterstützt Unternehmen bei den finanziellen Folgen eines versicherten Cybervorfalls. Dazu gehören unter anderem Kosten für IT-Forensik, Datenwiederherstellung, Krisenmanagement sowie die Bewältigung von Betriebsunterbrechungen. Zusätzlich steht im Ernstfall eine 24-Stunden-Notfallhotline mit spezialisierten Experten zur Verfügung.

Neben der finanziellen Absicherung profitieren Unternehmen von präventiven Unterstützungsleistungen. Dazu zählen beispielsweise Schulungsangebote zur Sensibilisierung von Mitarbeitern sowie weitere Services zur Stärkung der IT-Sicherheit. So hilft die Cyberversicherung nicht nur im Schadenfall, sondern unterstützt auch dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und zu reduzieren.

Was ist versichert, und welche Bausteine sind enthalten?

Die FirmenFlex Cyberversicherung bietet umfassenden Schutz mit flexibel wählbaren Bausteinen. Folgende Leistungsbereiche sind abgedeckt:

Leistungsbereich Status Leistungsumfang
Basisdeckung ENTHALTEN Betriebsunterbrechung (Mehrkosten)
Basisdeckung ENTHALTEN Sachverständigenkosten
Basisdeckung ENTHALTEN Datenwiederherstellungskosten
Basisdeckung ENTHALTEN Rufschädigung / Krisenmanagement
Basisdeckung ENTHALTEN Datenschutzverletzungen
Basisdeckung ENTHALTEN Erpressung (5 % der Versicherungssumme)
Basisdeckung ENTHALTEN Cyber-Haftpflicht (subsidiär)
Betriebsunterbrechung OPTIONAL Absicherung bei längeren Ausfällen, Leistung greift ab 8 Stunden Unterbrechung
Betriebsunterbrechung OPTIONAL Haftzeit bis zu 180 Tage
Internet-Betrug OPTIONAL Schutz bei Vermögensschäden durch vorsätzlichen und rechtswidrigen Hackerangriff (Entschädigung bis max. 10 % der Versicherungssumme)
Versicherungssumme wählbar zwischen 100.000 € und 1.000.000 €.

Welche Unternehmen brauchen eine Cyber­versicherung?

Jedes Unternehmen mit IT-Infrastruktur

Sobald ein Unternehmen Computer, ein Netzwerk, E-Mail oder eine Website betreibt, ist es ein potenzielles Angriffsziel. Das gilt für den Einzelhändler mit einer Kasse genauso wie für die Steuerberatungskanzlei, den Handwerksbetrieb mit digitaler Auftragsverwaltung oder die Arztpraxis mit elektronischer Patientenakte.

Unternehmen mit sensiblen Kundendaten

Wer personenbezogene Daten verarbeitet, unterliegt der DSGVO. Bei einem Datenleck entstehen nicht nur Bußgeldrisiken von bis zu vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes, sondern auch Meldepflichten, Kommunikationsaufwand und Schadensersatzforderungen betroffener Personen. Die Cyberversicherung deckt all diese Folgekosten ab.

Kleine und mittlere Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung

Gerade Betriebe ohne spezialisiertes IT-Personal sind bei einem Angriff besonders verletzlich, weil sie im Ernstfall nicht wissen, was zu tun ist. Die 24-Stunden-Notfallhotline von AXA in Kooperation mit T-Systems leitet sofort die richtigen Schritte ein, ohne dass das Unternehmen selbst Cyberexperten benötigt.

Was leistet die Cyber­versicherung, und worauf sollte man achten?

Das übernimmt Ihre Versicherung:

  • Kosten für IT-Forensik und die Analyse eines Cyberangriffs
  • Wiederherstellung von Daten, Programmen und digitalen Informationen
  • Unterstützung bei Betriebsunterbrechungen infolge eines versicherten Cybervorfalls
  • Absicherung von Schadenersatzansprüchen Dritter nach Datenschutzverletzungen
  • Kosten für Behördenmeldungen und die Benachrichtigung betroffener Personen
  • Krisenmanagement und Reputationsschutz nach einem Cybervorfall
  • Unterstützung bei Cyber-Erpressung und Ransomware-Angriffen
  • Sachverständigen-, IT-Experten- und Rechtsberatungskosten

Das sollte man wissen:

  • Die AXA FirmenFlex Cyberversicherung richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen.
  • Die Höhe einer möglichen Selbstbeteiligung richtet sich nach dem vereinbarten Versicherungsschutz.
  • Vorsätzliche Handlungen sowie bereits bekannte oder laufende Cybervorfälle sind nicht versicherbar.
  • Ein aktueller Schutz der IT-Systeme und die Einhaltung vereinbarter Sicherheitsanforderungen sind wichtige Voraussetzungen für den Versicherungsschutz.
  • Der genaue Leistungsumfang richtet sich nach den vereinbarten Versicherungsbedingungen.

Wenn Cyberkriminelle zuschlagen – drei Szenarien aus dem Unternehmensalltag

Ransomware legt die Produktion still:

Ein mittelständischer Handwerksbetrieb öffnet einen infizierten E-Mail-Anhang. Ransomware verschlüsselt alle Dateien auf dem Server, darunter Auftragsunterlagen, Konstruktionsdaten und Kundendaten. Die Angreifer fordern ein Lösegeld. Der Betrieb steht mehrere Tage still. Die Cyberversicherung übernimmt die IT-Forensik, die Datenwiederherstellung, die Kosten des Betriebsausfalls und begleitet die Kommunikation mit den Behörden.

Datenschutzverletzung in einer Arztpraxis:

Hacker verschaffen sich Zugang zur Patientenverwaltungssoftware einer Arztpraxis und stehlen Patientendaten. Die Praxis ist zur sofortigen Meldung an die Datenschutzbehörde und zur Benachrichtigung der betroffenen Patienten verpflichtet. Die Cyberversicherung übernimmt die Anwaltskosten, die Kommunikationskosten und unterstützt bei der Abwehr von Schadensersatzforderungen betroffener Patienten.

Phishing-Angriff auf ein Steuerbüro:

Ein Mitarbeiter gibt nach einer täuschend echten Phishing-E-Mail seine Zugangsdaten preis. Angreifer gelangen so an Mandantendaten und Finanzdokumente. Die Cyberversicherung übernimmt die IT-forensische Analyse, die Schadensermittlung sowie die Kosten für das Krisenmanagement und die externe Kommunikationsberatung.

Häufige Fragen zur Cyberversicherung

Die AXA FirmenFlex Cyberversicherung richtet sich an Freiberufler, Selbstständige sowie kleine und mittelständische Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu fünf Millionen Euro. Die maximale Versicherungssumme beträgt eine Million Euro.
Die Elektronikversicherung deckt physische Schäden an elektronischen Geräten durch Bedienungsfehler, Kurzschluss oder Diebstahl. Die Cyberversicherung deckt immaterielle Schäden durch Cyberangriffe: Datenverlust, Betriebsunterbrechung, Erpressung, Datenschutzverletzungen und Haftpflichtforderungen. Beide Versicherungen decken unterschiedliche Risiken ab.
Das Cyber-Awareness-Portal ist eine Schulungsplattform, die AXA-Kunden mit Cyberversicherung für sechs Monate kostenlos nutzen können. Es sensibilisiert Mitarbeiter für digitale Gefahren wie Phishing, unsichere Passwörter und Social Engineering, und bietet Präventionstrainings, die das Risiko eines erfolgreichen Angriffs deutlich reduzieren.
Die Notfallhotline wird von T-Systems betrieben und ist rund um die Uhr erreichbar. Sie unterstützt sofort nach einem Cyberangriff mit der Einleitung von Sofortmaßnahmen, hilft bei der Identifikation von Schadsoftware und bewertet das Risiko. Damit ist auch für Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung eine professionelle Erstreaktion sichergestellt.
Die Selbstbeteiligung beträgt mindestens 500 Euro je Schadenfall. Die genaue Höhe kann im Rahmen des Vertrags individuell vereinbart werden. Eine höhere Selbstbeteiligung führt in der Regel zu einem günstigeren Beitrag.
Für den Versicherungsschutz können bestimmte IT-Sicherheitsanforderungen und Obliegenheiten gelten. Welche Voraussetzungen im Einzelnen erfüllt werden müssen, richtet sich nach den vereinbarten Versicherungsbedingungen. Gerne beraten wir Sie zu den Anforderungen der AXA Cyberversicherung.
Ja. AXA bietet als Teil der Cyberversicherung das Cyber-Awareness-Portal von 8com, eine Datenschutz-Hotline in Kooperation mit ROLAND Rechtsschutz und eine Liste geprüfter IT-Dienstleister. Für größere Unternehmen besteht zudem die Möglichkeit, die IT-Sicherheitsüberwachung an ein professionelles Security Operations Center auszulagern.
Sofort die 24/7-Notfallhotline anrufen. T-Systems leitet umgehend Sofortmaßnahmen ein, analysiert die Lage und koordiniert die weiteren Schritte. Das spezialisierte Cyber-Schadenteam bei AXA übernimmt dann die Schadensregulierung, die Abwehr unberechtigter Ansprüche und die Kommunikation mit Behörden und betroffenen Personen.

Diese Versicherungen ergänzen Ihre Cyberversicherung

Ertragsausfall­versicherung

Die Cyberversicherung deckt den unmittelbaren Cyberschaden. Wenn Ihr Betrieb durch einen Vorfall aber stillsteht, springt die Ertragsausfallversicherung ein. Sie ersetzt entgangenen Gewinn und laufende Fixkosten während der Betriebsunterbrechung und hält Ihr Unternehmen finanziell handlungsfähig.

Gewerbe-Rechtsschutzversicherung

Cyberangriffe führen häufig zu rechtlichen Auseinandersetzungen: Datenschutzklagen, Abmahnungen oder Behördenverfahren. Der optionale Cyberrechtsschutz-Baustein im ROLAND Firmenrechtsschutz deckt die Anwaltskosten in solchen Verfahren.

Betriebshaftpflicht­versicherung

Wenn durch einen Cybervorfall Dritte geschädigt werden, etwa Kunden durch Datenverlust, deckt die Cyber-Haftpflicht innerhalb der Cyberversicherung die unmittelbaren Forderungen. Die Betriebshaftpflicht schützt ergänzend bei anderen betrieblichen Haftungsrisiken.