Unfallversicherung –
Weil Unfälle nicht nur auf der Arbeit passieren

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt nur bei Arbeitsunfällen und auf dem Arbeitsweg. Zuhause, beim Sport oder in der Freizeit sind Sie ohne privaten Schutz auf sich allein gestellt. Wir beraten Sie persönlich, welche Bausteine wirklich zu Ihrer Lebenssituation passen.

Was ist eine private Unfallversicherung, und was leistet sie?

Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Unfällen am Arbeitsplatz, in der Schule oder auf dem direkten Hin- und Rückweg. Das bedeutet: Alle Unfälle zuhause, beim Hobbysport, im Urlaub oder in der Freizeit sind nicht abgedeckt. Dabei passieren die meisten Unfälle genau dort.

Die private Unfallversicherung schließt diese Lücke. Sie zahlt eine Kapitalleistung, wenn ein Unfall zu einer dauerhaften körperlichen Beeinträchtigung führt, und zwar weltweit, rund um die Uhr und ohne Gesundheitsfragen beim Abschluss. Das macht sie besonders zugänglich, auch für Menschen mit Vorerkrankungen, die für eine Berufsunfähigkeitsversicherung schwer versicherbar wären.

Das Besondere an der AXA Unfallversicherung: Sie basiert auf einem flexiblen Bausteinprinzip. Ein Grundschutz mit Invaliditätsleistung, Sofortleistung bei schweren Verletzungen und Rettungskostenerstattung ist immer enthalten. Darüber hinaus können neun optionale Bausteine individuell ergänzt werden, so zahlen Sie nur für den Schutz, den Sie wirklich brauchen.

Welche Leistungen sind enthalten, und was kann ergänzt werden?

Der Grundschutz ist in allen Tarifen enthalten. Die drei Preisbeispiele S, M und L zeigen typische Kombinationen aus Grundschutz und Bausteinen für eine 31-jährige Büroangestellte mit einer Grundsumme von 50.000 Euro und einer Progression von 600 %:

Leistung S – Basis abgedeckt M – Gut versichert L – Rundum versichert
Leistung bei Vollinvalidität 225.000 € 350.000 € 600.000 €
Sofortleistung bei schweren Verletzungen
Kosmetische Operationen (bis 50.000 €)
Rettungs- und Bergungskosten (bis 50.000 €)
Todesfallleistung 10.000 €
Kapitalturbo (volle Summe ab 50 % Invalidität)
Monatliche Unfallrente 500 € / Monat
Krankenhaustagegeld 10 € / Tag
Gipsgeld bei Frakturen
Wir beraten Sie gerne persönlich, welche Bausteine zu Ihrer Lebenssituation passen.

Für wen lohnt sich eine private Unfall­versicherung?

Berufstätige mit aktivem Freizeitleben

Wer Sport treibt, handwerklich aktiv ist oder viel reist, hat ein erhöhtes Unfallrisiko außerhalb der Arbeitszeit. Die gesetzliche Unfallversicherung greift in all diesen Bereichen nicht. Eine private Unfallversicherung schützt genau dort, wo die meisten Unfälle tatsächlich passieren.

Familien mit Kindern

Kinder sind besonders unfallgefährdet, auf dem Spielplatz, beim Sport oder zuhause. Mit dem Baustein Kinder bietet AXA zusätzliche Leistungen wie Rooming-in im Krankenhaus, Nachhilfegeld bei unfallbedingter Schulversäumnis und eine Beitragsbefreiung, wenn der Versicherungsnehmer stirbt. Neugeborene sind zudem beitragsfrei mitversichert.

Rentner, Selbstständige und Nicht-Berufstätige

Für diese Gruppen greift die gesetzliche Unfallversicherung oft gar nicht. Eine private Unfallversicherung ist deshalb besonders wichtig, um im Fall eines Sturzes, eines Haushaltsunfalls oder eines Freizeitunfalls finanziell abgesichert zu sein, ohne auf Ersparnisse zurückgreifen zu müssen.

Was zahlt die Unfall­versicherung, und was nicht?

Das übernimmt Ihre Versicherung:

  • Kapitalleistung bei dauerhafter Invalidität durch einen Unfall, ab einem Invaliditätsgrad von 1 %
  • Sofortleistung von 10 % der Invaliditätsleistung (max. 10.000 €) bei Verbrennung
  • Kosten für kosmetische Operationen und Zahnersatz nach einem Unfall bis 50.000 €
  • Rettungs-, Bergungs- und Suchkosten weltweit bis 50.000 €
  • Beitragsfreier Vorsorgeschutz für Neugeborene bis zum ersten Geburtstag
  • Weltweiter Schutz rund um die Uhr, auch in der Freizeit und im Haushalt

Das ist nicht versichert:

  • Unfälle durch Kriegs- oder Bürgerkriegsereignisse
  • Vorsätzlich herbeigeführte Verletzungen
  • Schäden, die durch falsche oder unterlassene Angaben entstehen
  • Berufsunfähigkeit durch Krankheit (dafür ist die Berufsunfähigkeitsversicherung zuständig)

Wenn’s passiert – echte Beispiele aus dem Alltag

Sturz beim Joggen:

Eine 38-jährige Läuferin stürzt beim Joggen und bricht sich das Schlüsselbein. Nach der Operation bleibt eine dauerhafte Einschränkung der Schulter von 20 % zurück. Mit einer Grundsumme von 50.000 Euro und 600 % Progression erhält sie eine Invaliditätsleistung von über 30.000 Euro.

Haushaltsunfall mit Folgen:

Ein 65-jähriger Rentner stürzt beim Treppensteigen und erleidet einen Oberschenkelhalsbruch. Nach einer langen Reha bleibt eine dauerhafte Gehbehinderung. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt nichts, da es kein Arbeitsunfall war. Die private Unfallversicherung springt ein und zahlt Kapital sowie Reha-Serviceleistungen.

Skiunfall im Urlaub:

Ein 42-jähriger Vater verunfallt beim Skifahren und verletzt sich am Knieband schwer. Eine Bergungsoperation kostet 8.000 Euro. Die Unfallversicherung übernimmt die Bergungskosten vollständig und zahlt zusätzlich Krankenhaustagegeld für den stationären Aufenthalt.

Häufige Fragen zur Unfallversicherung

Die Unfallversicherung zahlt ausschließlich bei körperlichen Verletzungen in Folge eines Unfalls. Die Berufsunfähigkeitsversicherung leistet dagegen auch bei Krankheiten, die zur Berufsunfähigkeit führen, und deckt damit den deutlich häufigeren Fall ab. Über 90% aller Berufsunfähigkeiten entstehen durch Krankheiten, nicht durch Unfälle. Beide Versicherungen ergänzen sich sinnvoll.

Die BU ist der umfangreichere Schutz. Die Unfallversicherung ergänzt sie jedoch sinnvoll, da sie auch für Personengruppen zugänglich ist, die keine BU abschließen können, wie Menschen mit Vorerkrankungen. Zudem zahlt sie zusätzliche Leistungen wie Kapital bei Invalidität oder Bergungskosten, die die BU nicht abdeckt.
Nein. Die private Unfallversicherung von AXA kann ohne Gesundheitsfragen abgeschlossen werden. Das macht sie besonders attraktiv für Menschen, die aufgrund von Vorerkrankungen Schwierigkeiten hätten, eine BU oder Krankenversicherung abzuschließen.
Die Progression bestimmt, wie stark die Leistung bei höherem Invaliditätsgrad steigt. Bei einer Grundsumme von 50.000 Euro und 600 % Progression ergibt sich bei Vollinvalidität (100 %) eine Auszahlung von 300.000 Euro. Je höher die Invalidität, desto überproportional höher die Leistung.
Die Gliedertaxe legt fest, wie viel Prozent Invalidität bei Verlust oder Funktionsunfähigkeit bestimmter Körperteile oder Sinnesorgane angerechnet wird. Der Verlust einer Hand entspricht beispielsweise 70% Invalidität, der Verlust eines Zeigefingers 20%. Aus diesem Wert und der vereinbarten Grundsumme ergibt sich die konkrete Leistungshöhe.
Der optionale Kapitalturbo sorgt dafür, dass bereits ab einem Invaliditätsgrad von 50 % die volle Invaliditätssumme ausgezahlt wird. Ohne diesen Baustein würde die Leistung linear anhand der Gliedertaxe berechnet. Mit Kapitalturbo ist auch bei mittleren Invaliditätsgraden eine maximale Auszahlung möglich.
Ja, besonders der Baustein Kinder macht die Unfallversicherung zur Familienunfallversicherung. Er enthält Rooming-in, damit ein Elternteil im Krankenhaus beim Kind bleiben kann, Nachhilfegeld bei unfallbedingter Schulversäumnis und eine Beitragsbefreiung, wenn der Versicherungsnehmer stirbt. Neugeborene sind zudem beitragsfrei bis zum ersten Geburtstag mitversichert.

Ja, der Schutz gilt weltweit und rund um die Uhr, auch bei Auslandsreisen, im Urlaub und bei vorübergehenden Auslandsaufenthalten. Rettungs- und Bergungskosten werden weltweit bis 50.000 Euro übernommen.

Diese Versicherungen ergänzen Ihre Unfallversicherung

Berufsunfähigkeits­versicherung

Die Unfallversicherung schützt bei körperlichen Unfallfolgen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung schützt zusätzlich bei krankheitsbedingter Berufsunfähigkeit, die weit häufiger vorkommt. Beide zusammen bieten umfassenden Einkommensschutz.

Risikolebensversicherung

Wer eine Familie absichern möchte, sollte neben dem eigenen Unfallschutz auch an den Todesfall denken. Die Risiko­lebensversicherung schützt Hinterbliebene finanziell, wenn der Hauptverdiener stirbt.

Private Krankenversicherung

Nach einem schweren Unfall zählt schnelle und bestmögliche medizinische Versorgung. Eine private Kranken­versicherung oder Krankenzusatz­versicherung sichert Ihnen den Zugang zu Spezialisten und Chefarztbehandlung auch im Krankenhaus.